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(27.03.16)

Die alternitive Andacht zu Ostern 2016

Millionen Gewinn
Möchtet Ihr das mal erleben? Ihr habt das große Los gezogen und könnt Euer Glück kaum fassen. Sechs Richtige mit Zusatzzahl, Jackpot geknackt 10 Million Euro, was fängt man damit an? Bleibt alles beim Alten? Verändert sich Alles? Wird man glücklicher sein? Was bleibt zum Schluss übrig? Wird man vielleicht unabhängiger oder gar abhängiger? Ordnet man Gegebenheiten/Sachverhalte anders ein, gibt ihnen einen anderen Stellenwert?

Chile San Jose
Einen ganz anderen Hauptgewinn erlebten 33 Bergleute 2010 in Chile, als sie im Bergwerk 700m unter der Erde verschüttet wurden. Die Bergwerksstollen brachen über Ihnen zusammen, sie waren 5km Weglänge ,700m unter der Erde vom Eingang der Mine entfernt in absoluter Dunkelheit und Stille, sozusagen lebendig begraben. 27 °C und 80% Luftfeuchtigkeit, keinen Kontakt zur Außenwelt. Wird jemand nach Ihnen suchen, werden sie gerettet oder müssen sie so elendig zugrunde gehen? Erst nach 17 Tagen Todesangst erreichte Sie eine erste Rettungsbohrung, Licht bricht in das Dunkel, eine Stimme dringt von oben in die Stille und die Abgeschiedenheit hinein und spendet Trost. Nach insgesamt 69 Tagen kann der erste Bergmann ans Tageslicht ins Leben zurück auffahren. Was für ein Moment muss das gewesen sein? Hauptgewinn, das große Los gezogen, noch einmal davon gekommen! Was fängt man damit an?

"Der 23-jährige Carlos Mamani wurde nach der Rettung sehnsüchtig von seiner Frau erwartet. Doch bevor er sie umarmte, kniete er zu Boden und betete."

"(Ein andere Bergmann) José blickte später in einem Gottesdienst auf die Erlebnisse in der Tiefe zurück und sagte: >>Mehr als je zuvor weiss ich, wie sehr mein Leben in Gottes Hand liegt. Er (Gott) war unser 34. Kumpel. Er ist der mächtige Gott. Nur er konnte dieses (Rettungs-) Loch bohren.<<"

Der Herr ist auferstanden!
Der Herr ist auferstanden aus der Tiefe des Grabes, aus dem Paradies, dem Reich der Entschlafenen, kehrte er für eine kleine Weile in seinem Auferstehungsleib zurück auf diese Erde. Er hat das große Los gezogen! Er? Jesus hatte aber keine Glück im herkömmlichen Sinn, sondern Er erfüllte den Plan Gottes, seinen Plan um uns zu erretten! Sein großes Los? Nein, Er hat dieses Los für uns gezogen. Wir haben das große Los des Herrn bekommen! Hauptgewinn! Was fängst Du damit an?

Jesus Christus ist auferstanden, was bedeutet das für uns? Ostern 2016, Auferstehung und jetzt?

Durch Jesu Auferstehung hat Gott seinen Sohn Jesus bestätigt. Es ist der größte Beweis für die Richtigkeit seiner Botschaft. Jesus ist Herr, Jesus ist Gott! Alles was ER sagt und tut ist Wahrheit. Er ist Wahrheit

Durch die Auferstehung des Herrn hat er unsere Auferstehung möglich gemacht. Er war der Erstling! So lesen wir in (1Ko 15,20-22) "Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden. Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen; denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden."

Und tatsächlich öffneten sich schon bald nach der Auferstehung des Herrn in Jerusalem die Gräber und die Entschlafenen Heiligen aus der Zeit des Alten Testament's kamen und wurden von vielen gesehen:

(Matth. 24,52-53) "Und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt und gingen aus den Gröbern hervor nach seiner (Jesu) Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen."


Was bedeutet das für uns?
Wir sind doch noch nicht tot oder? Leiblich sind wir noch nicht gestorben, doch wir waren schon mal tot und sind bereits auferstanden! Wir sind schon auferstanden? Ja, wenn wir uns in der Taufe durch Untertauchung bekehrt haben, also mit dem HERRN im Glauben verbunden sind, haben wir unsere erste Auferstehung bereits erlebt! In der Offenbarung lesen wir von dieser ersten Auferstehung:

(Offenbarung 20,6) "Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung! †ber diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1000 Jahre."

Liegt dies nicht in der Zukunft? Weil es in der Offenbarung steht? Eigentlich ist die aller erste Auferstehung ja die des Herrn selbst, doch die ist hier ganz offensichtlich nicht gemeint. Eine leibliche Auferstehung ist auch nicht gemeint, denn die erfolgt am Ende der Zeit bei der Wiederkunft Christi. Liest es sich nicht so, als wenn sich die Segnungen auf Gläubige beziehen? Es ist eine geistige, eine innwendige, eine lebensumwandelnde Auferstehung gemeint:

Apostel Johannes schreibt davon: (Joh 5, 24-25). "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie hören, werden leben."

Geistlicher Tod und geistliches Leben
So weiß auch Paulus von diesem geistigen Tod und Leben zu reden: (Kol 2, 13) "Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab;"

Hier bei Paulus erhalten wir einen wichtigen Hinweis, wann diese Lebendigmachung geschieht. Nicht in der Zukunft, sondern sie ist beim Gläubigen bereits geschehen. Nämlich in dem Augenblick, als Gott dem Gläubigen die Sünden vergab. Wann geschieht dies? Bei der Bekehrung in der Taufe.

So schreibt Paulus einige Verse vorher: (Kol 2,12) "...da ihr mit ihm begraben seid in der Taufe. In ihm seid ihr auch mitauferweckt worden durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat."

Die Erste Auferstehung
Die "Erste Auferstehung" ist also das Mitauferstehen mit Christus in der Taufe bzw. in der Bekehrung. So ist auch das Herausheben des Täuflings aus dem "Wassergrab" bei der biblisch durchgeführten Taufe ein Bild für die Auferstehung. Durch die Bekehrung in der Taufe entsteht eine neue Kreatur, die der Sünde gestorben ist.

Dies macht Paulus den Römern (und damit auch uns) noch einmal ganz deutlich (Röm 6, 3-4) "Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln."

So sind die Segnungen in Offenbarung 20,6 auch schon jetzt für die Gläubigen wirksam: Seligkeit, Heiligkeit, Priesterschaft, Regentschaft mit Christus - der zweite Tod hat keine Macht mehr über den Glaubenden. Das alles gilt schon jetzt für jeden, der sich durch Christus erretten lässt.

Hauptgewinn!
Hast Du Dich echt bekehrt und dies in der Glaubenstaufe bestätigt, dann hast Du das große Los gezogen! Freue Dich mit dem HERRN an diesem Auferstehungsmorgen, heute, Ostern 2016! Und trage die frohe Botschaft der Errettung durch Jesus in den kommenden Tagen in die Welt, in Dein Umfeld an den Arbeitsplatz in Deine Familie.

Hast Du das noch nicht getan, hast Du den Hauptgewinn noch nicht ergriffen? Hast Du noch keine echte Beziehung zum Herrn? Dann wird es aber höchste Zeit! Zögere nicht! Unser HERR kommt bald!

Amen

Lutz Jusko, Ostern 2016

(27.01.14) Von Selbstbestimmung und freien Entscheidungen keine Spur?

Seite einigen Jahren wird in der Neuapostolischen Kirche angeblich ein selbstbestimmtes Leben der einzelnen Mitglieder dieser Kirche behauptet. Es solle keine Einflussnahme mehr auf Entscheidungen im privaten Bereich geben. Ist dies nur ein Wunsch und geht die Behauptung der NAK-Führung an der Realität vorbei? Mindestens einzelne Familien und deren ‚Segensträger’ scheinen diese Ideale noch nicht verwirklicht zu haben. Was für Menschen außerhalb der Neuapostolischen Kirche normal scheint, Selbstbestimmung, freie Berufswahl und unbeeinflusstes Familienleben, ist für Neuapostolische anscheinend noch keine Selbstverständlichkeit.

Vor wenigen Tagen erreichte mich folgende E-Mail:

Sehr geehrter Herr Jusko,  

Ich habe 2006 in eine neuapostolische Familie eingeheiratet und hab wie sie vielleicht vermuten sehr viel einstecken müssen. Zu Anfang haben sie einen Vertrauen erweckenden Eindruck auf mich gehabt. Liebevolle und lebensfrohe Menschen. Bis ich 2007 Schwanger wurde und mich gegen die Taufe in der NAK entschieden habe. Als dann auch Ihr Sohn (Mein Mann) der ebenfalls neuapostolisch war, zu mir gehalten hat und Ihren Glauben als falsch entlarvt hat, war natürlich ich die Schuldige an dem Verderben meines Kindes und Ihres Sohnes.

Über die Jahre habe ich fest an meinem Standpunkt festgehalten und mich nicht von der negativen Stimmung beeinflussen lassen. Klar war es schwer Familie und Glaube unter einen Hut zu bekommen, aber zu sehen wie meine Tochter in die Hände dieser Kirche kommt, wollte ich nicht zu lassen. Auch wenn ich mir sehr unchristliche Beschimpfungen anhören musste. Von Nächstenliebe und Gleichheit war leider nie die Rede.

Ein positiver Effekt hatte mein Leiden, ich musste wissen was diese Menschen veranlasst mich psychisch so nieder zu machen, dass ich mir die Bibel zur Hand genommen habe und angefangen habe die Schrift zu lesen. Ich musste einfach wissen warum ? Ich habe viel gefunden und erkannt aber Gott oder Jesus nie als feindselig oder beängstigend empfunden. Also was macht Ihnen so eine Angst ?   Ich Studiere die Bibel nun seit 4 Jahren und beschäftige mich mit vielen Glaubensgemeinden und Glaubenslehren um zu Prüfen wie die Bibel es mir vor gibt. Aber trotz allem werde ich aus den NAK-lern nicht schlau. Ganz im Gegenteil, ich bekomme manchmal wirklich Angst um meine Familie, weil egal was in der Vergangenheit geschah empfinde ich noch immer Liebe und Sorge.

Jede Entscheidung wird ausschließlich mit einem Apostel getroffen. Sogar wichtige Dinge im Berufsleben. Ob ein Job gekündigt werden soll oder welcher Job der bessere ist. Ich frage mich wirklich wie man lebensnotwendige Dinge von einem so genannten Apostel entscheiden lässt, der von sich behauptet Gott hat Ihm das so gesagt und somit ist es eine Gottesentscheidung. Ich muss zuschauen wie Ihr Leben komplett von einer Kirche bestimmt wird und würde gerne helfen. Ich weis, dass sie mir eigentlich egal sein könnten, aber ich fühle mich verpflichtet Ihnen die Augen zu öffnen. Es liegt nicht an mir sie zu richten oder über Ihr Verhalten zu Urteilen aber vielleicht kann ich Ihnen anhand der Schrift helfen, selber zu erkennen was sie da eigentlich tun.

Ich antwortetet dieser jungen Frau folgendermaßen:

Liebe Simone,

herzlichen Dank für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Zunächst freuen wir uns sehr darüber, dass ihr Mann zu Ihnen steht, dass er aus der NAK heraus gefunden hat und, dass sie Ihre Tochter vor der Manipulation durch die NAK bewahren konnten. Das ist ein ganz großer Segen und Gnade und alles andere als selbstverständlich. Darüber hinaus freuen wir uns sehr, dass Sie durch die Beschäftigung mit der Lehre der NAK die Bibel intensiv betrachten und sich dadurch direkt und unmittelbar bei Gott Hilfe suchen.

Bitte bedenken Sie, bei allem Wunsch, ihren Schwiegereltern zu helfen: zuerst sind ihre Schwiegereltern und deren Familie für sich selbst verantwortlich! Wenn Sie nicht wollen, können Sie nichts tun. Wenn ihre Schwiegereltern nicht offen und aufrichtig sich selbst und Gott gegenüber sind, dann werden sie jeden Hinweis aus der Bibel heraus durch ihre neuapostolische Brille interpretieren. Warum? Weil sie es so gelernt haben und weil sie aus Abhängigkeit der Kirche gegenüber immer den Glauben rechtfertigen wollen/müssen. Sie müssen wissen, ein Neuapostolischer definiert sich nicht über seinen Beruf oder seine Persönlichkeit oder über seine Rolle innerhalb der Familie und Gesellschaft, sondern ein Neuapostolischer sieht sich selbst zuerst als neuapostolisch! D.h. wenn jemand die Lehr der NAK kritisiert, kratzt er an der Identität des Neuapostolischen. Das kann er natürlich nicht zulassen, denn dann würde er sich selbst ja aufgeben. Deshalb ist es so schwer NAK’lern durch eindeutige Bibelstellen davon zu überzeugen, dass die Lehre der NAK unbiblisch ist.

Was kann man trotzdem tun. Vor allem ist es das Gebet für die betreffende Person. Wir dürfen das Gebet nicht unterschätzen. Bevor ich zum Glauben kam und aus der NAK heraus fand, betete ein ehem. Arbeitskollege monatelang für mich. Dies erzählte er mir einige Jahre später, nach dem er erfuhr, dass ich die NAK verlassen hatte. Das Zweite, was wir tun können ist, unter und mit dem Worte Gottes (Bibel) unseren Alltag und unser Familienleben zu gestalten. Wir werden ein Beispiel und Vorbild für unsere Umgebung, auch für Neuapostolische. Wir werden Fragen und Neugierde bei Ihnen hervorrufen, warum wir denn, obwohl wie nicht neuapostolisch sind, ein solche Leben führen können.

Bitte bleiben Sie standhaft. Ein entgegenkommen ihrerseits dem NAK-Glaubenssystem würde als erfolgreiche Missionsbemühungen angesehen werden. Halten Sie ihre Familie vom Einfluss der NAK fern. Das heißt nicht, dass sie mit der Familie ihres Mannes keinen Kontakt haben dürfen. Besuchen sie aber keine Gottesdienst und andere Aktionen der NAK (außer es sind besondere Anlässe wie Silberhochzeiten o. ä.) und grenzen Sie sich in Gesprächen klar ab. Achten Sie insbesondre darauf, dass der Einfluss der Großeltern in Glaubensfragen auf ihre Tochter unterbunden bleibt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen eine kleine Hilfe sein.

Liebe Grüße

Lutz Jusko

(07.11.13) Warum ich noch an Gott glaube

Mir sind sehr viele NAK-Aussteiger bekannt, die ihren Glauben an Gott verloren haben. Warum ist das so? Das ist eine schwierige Frage, die wahrscheinlich abschließend nicht zu beantworten ist. Ein Grund könnte sein, dass ein Mensch, der sich vielleicht 20, 30 oder 40 Jahre lang für eine Kirche aufgeopfert hat, der sich nun eingestehen muss für eine Unwahrheit gelebt zu haben, Schwierigkeiten hat, die richtige Balance zu halten. Man schüttet so gerne „das Kind mit dem Bade aus“ wie es so schön heißt. D.h. wenn die Neuapostolische Kirche nicht Gottes Werk ist, dann wollen wir doch mal sehen, ob es überhaupt einen Gott gibt. Leider ist das Angebot atheistischer Verführung heutzutage sehr groß. Da ist das Angebot der Evolutionstheorie, die glaubt keinen Gott zu benötigen. Da sind es die sog. Theologen der etablierten Kirchen, die mit ihrer liberalen Theologie und ihrer historisch-kritischen Methodik versuchen, den Glauben zu „entmythologisieren“. Und nicht zuletzt sind es einige Naturwissenschaftler, die behaupten, Gott sei zur Erklärung der Welt nicht notwendig.

Warum ich trotzdem noch an einen Gott glaube, möchte ich hier kurz darlegen:

Die Naturwissenschaft findet keine Erklärung für das Sein der Welt. Letztlich ist die Entstehung der Welt keine naturwissenschaftliche, sondern eine geisteswissenschaftliche Frage. Nur Logik und Philosophie können hier weiterhelfen, nicht Physik und Chemie, weil diese selbst Teil der Frage und nicht Teil der Antwort sind.

Der Atheismus fordert mehr Glauben, als der Glaube an einen Schöpfer. Es gibt aus dem Atheismus heraus keine Antwort auf die Frage nach der Ursache für das Sein der Welt. Es gibt keine Antwort auf die Frage nach dem Woher von Materie und Energie. Es gibt keine Antwort auf die Frage nach dem Woher der Information (Gene). Nicht zuletzt gibt es keine Antwort auf die Frage nach dem Woher von Moral und Ethik. Das Schöpfer-Modell gibt auf alle diese Fragen plausible Antworten! Logik und die Erfahrung widersprechen dem Atheismus: von einem Nichts kommt nichts! Aus sich selbst heraus entsteht nichts Neues!

Unsere Beobachtungen und Erfahrungen in der Natur und die Naturgesetze selbst widersprechen der Evolutionstheorie. Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik widerspricht direkt der Evolutionslehre. Lange Zeiträume, die von der Evolutionslehre gefordert werden, vergrößern nur die Unwahrscheinlichkeit der Organisation von Materie! Die mathematische Wahrscheinlichkeit zur zufälligen Entstehung auch nur einer einzigen lebensfähigen Zelle geht gegen Null! Die mathematische Wahrscheinlichkeit, für ein zufällig so fein abgestimmtes Sonnensystem in dem auf unserer Erde Leben möglich ist, gehen gegen Null! Schönheit, Kunst, Kultur, Gewissen, Geist, Moral und Ethik lassen sich evolutionsbiologisch nicht erklären, sondern wären der Evolution eher hinderlich.

Die biblische Offenbarung Gottes ist in besonderer Weise einzigartig. Zahlreiche Prophezeiungen der Bibel haben sich bereist erfüllt oder befinden sich in Erfüllung. Die mathematische Wahrscheinlichkeit der Zufälligkeit dieses Sachverhalts geht gegen Null. Ein jeder kann schnell Nachprüfen, ob diese Behauptung stimmt!
In der Bibel sind Sachverhalte beschrieben, welche die Schreiber selbst, zur Zeit der Niederschrift, nicht wissen konnten. Diese sind erst heute mit moderner Naturwissenschaft entdeckt und erklärt worden. Kein Gedankensystem ist so in sich schlüssig und logisch wie das der Heiligen Schrift. Keine anderes Gedankensystem bringt so gute und schöne „Früchte“ wie das der Heiligen Schrift. Menschen, die sich wahrhaftig nach der Bibel ausrichten erfahren die positive Auswirkung auf ihr Leben und für ihr Umfeld.

Zugegebenermaßen habe ich hier das Thema nur kurz angerissen und einige Behauptungen in den Raum geworfen. Tatsächlich bin ich ein sehr rational denkender Mensch. Mein Glaube beruht hauptsächlich auf Vernunft. Glaube ist mehr als das Ausfüllen von Wissenslücken! Der Glaube an einen Schöpfer ist für mich das für wahr halten, dass ein Gott existiert, es ist eine Gewissheit! Dies hat mich auch durch schwere Tage getragen in denen ich an Gott gerne gezweifelt hätte. Gleichzeitig erfahre ich Gott auch auf einer emotionalen Ebene. Ich spüre die Führung Gottes in meinem Leben und durch die Hinwendung zu IHm Ruhe und Frieden, sowie Zuversicht und Hoffnung für die Zukunft.

Weiterführende Links:

Peter Zöller: Glaube und Wissenschaft

John Lennox: Der neue Atheismus

(29.10.13) Die Werbeaktionen gehen weiter!

Schon seit Monaten ist zu beobachten, wie sich einzelne Gemeinden und/oder die Gebietskirchen durch Wohltätigkeitsaktionen in die Tagespresse bringen. Da ist zu lesen: „Tafelladen erhält 3600 Euro“, oder „Neuapostolische Kirche spendet für das Altenheim“. Auch durch andere öffentlichkeitswirksame Aktionen möchte sich die Neuapostolische Kirche in das Bewusstsein der nicht neuapostolischen Bevölkerung bringen: „Pop-Oratorium begeistert Kino-Besucher“, „Emschergenossenschaft verleiht Wasserzeichen“ oder auch: „Aktionen zum Erntedanktag 2013“

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass es sich dabei nicht um selbstlose Aktionen handelt, die dazu dienen, anderen Gutes zu tun. Im Gegenteil, es ist zu befürchten: die NAK möchte positiv auffallen um neue Mitglieder zu gewinnen. Der massive Mitgliederschwund in Deutschland macht dieser Kirche wohl zu schaffen. Nicht nur, dass die prächtigen Kirchengebäude, die in den achtziger Jahren entstanden sind, immer öfter leer bleiben, damit verbunden fallen auch die „Opfereinnahmen“ weg, d.h. die Spenden sind weiter rückläufig. Demgegenüber stehen aber weiterhin hohe Kosten für die vollamtlichen Amtsträger (Apostel und Bischöfe) sowie für Liegenschaften und Technik.

Ja, auch die Neuapostolische Kirche darf Gutes tun, Menschen helfen und sich sozial engagieren. Doch es bleibt ein fahler Beigeschmack. Warum kümmert sie sich nicht zuerst um die eigenen noch verbliebene Klientel. Wenn es ihr den darum ginge in der Liebe Christi als Dienerin des Herrn, diakonisch tätig zu werden, warum tut sie es nicht im Verborgenen, sondern hängt es an die große Glocke? Deshalb bleibt leider ein Geschmäcke zurück.

Jesus Christus selbst lehrt Gutes zu tun und darüber zu Schweige:

„Habt acht, daß ihr eure Almosen nicht vor den Leuten gebt, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel. Wenn du nun Almosen gibst, sollst du nicht vor dir her posaunen lassen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gepriesen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, er wird es dir öffentlich vergelten.“ (Matth. 6, 1f)

Warum folgt die Neuapostolische Kirche nicht den Weisungen des Herrn? Sollte sie nicht durch den Heiligen Geist, den sie exklusiv zu verwalten glaubt, an dieses Wort Jesu Christi erinnernt werden?

(22.10.13) Amtsverständnis der NAK-Apostel

Auf der internationalen Bezirksapostelversammlung in Kanada befassten sich die NAK-Apostel laut www.nak.org, allen voran natürlich der Stammapostel Schneider mit dem eigenen Amtsverständnis:

>> ... Die Bezirksapostelversammlung befasste sich eingehend mit dem Amtsverständnis der Neuapostolischen Kirche. Dazu Stammapostel Schneider: „Zurzeit beschäftigen wir uns im Kreis der Bezirksapostel auch sehr intensiv mit unserem Amtsverständnis. Wir wollen die Aussagen, die dazu im Katechismus veröffentlicht wurden, weiter entwickeln. Dazu bedarf es einer gründlichen Beschäftigung mit sämtlichen Fragen rund um das Amt. Erst dann können daraus weitere Aufträge an die zuständige Arbeitsgruppe Glaubensfragen abgeleitet werden ... <<

Es ist schon irgendwie merkwürdig, angeblich gibt es seit etwa 1833 auf dieser Erde wieder echte Apostel Jesu Christi und im Jahr 2013 sieht man sich genötigt über das eigene Amtsverständnis zu sinnieren. Wo ist da der Heilige Geist, der sie, die NAK-Apostel, erfüllen sollte und ihnen klar Auskunft darüber gibt, wer und was sie eigentlich sind. O.k. es ist schon ein Fortschritt, wenn die Apostel der NAK, die im Gegensatz zu den echten Apostel des Neuen Testaments, weder jüdischer Abstammung sind, noch den Herrn selbst gesehen haben, geschweige den von ihm persönlich eingesetzt wurden, endlich ein wenig über ihren Auftrag nachdenken. Kleiner Tipp! liebe Neuzeitapostel, denkt einmal darüber nach, ob es heute überhaupt noch Apostel JESU Christi geben kann, und ob diese notwendig sind? Haben uns die echten Apostel Jesus Christi in der Heiligen Schrift nicht alles hinterlassen, was wir müssen wissen? Oder möchten uns die NAK Apostel immer noch erklären, dass das „zeitgemäße Wort Gottes,“ verkündet durch die Apostel der NAK, die Bibel als das Buch von gestern deklassiert? ja, sinngemäß findet sich solches auch heute noch im neuen Katechismus der NAK.

Die NAK-Apostel der Vergangenheit hatten mit ihrem Selbstverständnis offenbar weniger Probleme:

„Die mit der Führung des Erlösungswerkes auf Erden von Christo beauftragten Boten, der Stammapostel und die Apostel, haben zu ihrer Aufgabe das aus dem Heiligen Geist kommende Amtsvermögen empfangen. Mit diesen Gaben sind sie befähigt, die Absichten Gottes zu verstehen, sie den Gläubigen mitzuteilen und die ihnen Nachfolgenden dem göttlichen Willen entsprechend an das Ziel des Glaubens zu führen."
 
Primärquelle: Neuapostolische Kirche International, Fragen und Antworten über den neuapostolischen Glauben - Frage 5, Zürich, 1990, S. 11.

„Stellt Euch nur einmal vor, der Herr hätte seinen Kindern keinen Stammapostel und keinen Apostel gegeben! Dann gäbe es auf der ganzen Erde kein einziges Gotteskind. Niemand könnte den Willen Gottes erfahren. Niemandem könnten die Sünden vergeben werden.„
 
Primärquelle: Unsere Kinder, August 1990
Sekundärquelle: Sylvia Kranefeld: Sekten - Aufklärung statt Therapie, The World of Books, 1994, S. 8

(22.10.13) Amtsverständnis der NAK-Apostel

Auf der internationalen Bezirksapostelversammlung in Kanada befassten sich die NAK-Apostel laut www.nak.org, allen voran natürlich der Stammapostel Schneider mit dem eigenen Amtsverständnis:

>> ... Die Bezirksapostelversammlung befasste sich eingehend mit dem Amtsverständnis der Neuapostolischen Kirche. Dazu Stammapostel Schneider: „Zurzeit beschäftigen wir uns im Kreis der Bezirksapostel auch sehr intensiv mit unserem Amtsverständnis. Wir wollen die Aussagen, die dazu im Katechismus veröffentlicht wurden, weiter entwickeln. Dazu bedarf es einer gründlichen Beschäftigung mit sämtlichen Fragen rund um das Amt. Erst dann können daraus weitere Aufträge an die zuständige Arbeitsgruppe Glaubensfragen abgeleitet werden ... <<

Es ist schon irgendwie merkwürdig, angeblich gibt es seit etwa 1833 auf dieser Erde wieder echte Apostel Jesu Christi und im Jahr 2013 sieht man sich genötigt über das eigene Amtsverständnis zu sinnieren. Wo ist da der Heilige Geist, der sie, die NAK-Apostel, erfüllen sollte und ihnen klar Auskunft darüber gibt, wer und was sie eigentlich sind. O.k. es ist schon ein Fortschritt, wenn die Apostel der NAK, die im Gegensatz zu den echten Apostel des Neuen Testaments, weder jüdischer Abstammung sind, noch den Herrn selbst gesehen haben, geschweige den von ihm persönlich eingesetzt wurden, endlich ein wenig über ihren Auftrag nachdenken. Kleiner Tipp! liebe Neuzeitapostel, denkt einmal darüber nach, ob es heute überhaupt noch Apostel JESU Christi geben kann, und ob diese notwendig sind? Haben uns die echten Apostel Jesus Christi in der Heiligen Schrift nicht alles hinterlassen, was wir müssen wissen? Oder möchten uns die NAK Apostel immer noch erklären, dass das „zeitgemäße Wort Gottes,“ verkündet durch die Apostel der NAK, die Bibel als das Buch von gestern deklassiert? ja, sinngemäß findet sich solches auch heute noch im neuen Katechismus der NAK.

Die NAK-Apostel der Vergangenheit hatten mit ihrem Selbstverständnis offenbar weniger Probleme:

„Die mit der Führung des Erlösungswerkes auf Erden von Christo beauftragten Boten, der Stammapostel und die Apostel, haben zu ihrer Aufgabe das aus dem Heiligen Geist kommende Amtsvermögen empfangen. Mit diesen Gaben sind sie befähigt, die Absichten Gottes zu verstehen, sie den Gläubigen mitzuteilen und die ihnen Nachfolgenden dem göttlichen Willen entsprechend an das Ziel des Glaubens zu führen."
 
Primärquelle: Neuapostolische Kirche International, Fragen und Antworten über den neuapostolischen Glauben - Frage 5, Zürich, 1990, S. 11.

„Stellt Euch nur einmal vor, der Herr hätte seinen Kindern keinen Stammapostel und keinen Apostel gegeben! Dann gäbe es auf der ganzen Erde kein einziges Gotteskind. Niemand könnte den Willen Gottes erfahren. Niemandem könnten die Sünden vergeben werden.„
 
Primärquelle: Unsere Kinder, August 1990
Sekundärquelle: Sylvia Kranefeld: Sekten - Aufklärung statt Therapie, The World of Books, 1994, S. 8

(21.10.13) Kommentar zum offenen Brief von Olaf Wieland, veröffentlicht auf canities-news.de

Vor wenigen Tagen erreichte mich ein Mail von Gerhard Schirra mit einer Reaktion auf den offenen Brief von Olaf Wieland auf canities-news.de. Gerade in Anbetracht der aktuellen Diskussion im Zusammenhang mit dem Fall des umstrittenen Bischofs Tebartz-van Elst scheint mir sein Kommentar recht Interessant zu sein. Hier Auszüge aus der E-Mail:

>> Olaf Wieland hat sehr viel Arbeit und Mühe in seinen offenen Brief an STA Schneider hineingesteckt. Wenn seine Bitten nicht nur erhört, sondern auch in Taten umgesetzt werden, dann möge dies ein Beweis dafür sein, dass die Herzen der NAK-Apostel und ihrem Petrus der Jetztzeit noch nicht in der Gänze erkaltet sind. 

Wollen wir doch mal die jetzigen Diener Gottes bewerten: Bischof Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz: „Wir können nicht alle aufnehmen, die weltweit leiden. Aber wir können unseren Beitrag leisten.“
 
Papst Franziskus: „Die leer stehenden Klöster gehören nicht uns, sie sind für das Fleisch Christi da, und das sind die Flüchtlinge.“ Das sind keine Worthülsen, sondern es sind ehrliche Aufforderungen, die Taten folgen zu lassen.

STA (Stammapostel) Schneider: „Für unseren Nächsten in der Not nicht nur beten, sondern konkret auch etwas tun.“ Diesen Satz darf man getrost nicht nur als Worthülse, sondern als Pharisäer-Geschwätz bewerten. Warum? Ausschnitt aus dem offenen Brief: „Es fällt mir schwer, mitteilen zu müssen, dass der Bezirksapostel Nadolny wie auch der Bezirksapostel Krause bisher alle meine schriftlichen Nachfragen im Zusammenhang mit der Bereitstellung leerstehender Kirchengebäude der NAK für die Asylbewerber oder anderweitiger Hilfe über kaltes Schweigen unbeantwortet ließen, obwohl nach Ihrer Aussage vom 19. 7. 2013 als Stammapostel die Bezirksapostel in der Verantwortung stehen, besonders was die Benützung leerstehender Kirchengebäude der NAK betrifft und die Flüchtlinge besonderer Hilfe und Zuwendung bedürfen. Steht nicht in der Apostelgeschichte sinngemäß: „…und sie gaben mehr als wir (die Apostel) erhofften…?“
 
Jesus sprach von denen, die den Armen kein Brot, keine Kleider, kein Dach geben, von denen die eben nicht helfen wollen. Er sagte dann, dass er diese Brut nicht kennen wird.  Wenn er die Funktionäre der NAK, vorangegangen deren STA, nicht kennt, wird er dann die blinden  „Schafe“, die wegen der „Apostel“-Nachfolge auch nichts tun, kennen???
 
Wenn ein Neuapostolischer Christ, mein Vater hat im Schlafzimmer ein Bild von dem „göttlichen Bischoff“ hängen, nach seinem Ableben diesen Hitlerfaschisten und Denunzianten (STA Bischoff)  sucht, dann wird er ihn nicht im Himmel bei Christus finden. Wenn man dann den Stasi-Apostelspitzel sucht, dann wird man ihn auch nicht im Himmel finden. Wenn man die Apostel sucht, die ein leerstehendes Kirchengebäude lieber teuer an ein Muslim-Gotteshaus / Koranschule veräußert haben, als dann jetzt hilfsbedürftige Arme aufzunehmen, dann wird man diese eben auch nicht im Himmel finden. Wenn doch, dann hätte Christus gelogen. Christus hat aber nicht gelogen, rät aber diesen falschen Propheten nicht nachzufolgen – nicht nachfolgen in deren Tun! Wer an deren Hand bleibt und dann auf der gleichen Gesinnungsstraße läuft, zu dem sagt der Christus: „Ich kenne Dich nicht.“
 
Was bedeutet dies für mich? Habe ich genug getan? Hätte ich mehr tun können? Ist meine Liebe zu Jesus groß genug, groß genug im Nachfolgen und Umsetzen seiner Bitten, sein Gesagtes in Taten umzusetzen? Kann ich von meiner Liebe zu dem Christus sprechen, wenn ich auch nur von der Nächstenliebe rede? Ich habe für mich nur eine Antwort: „Vater vergib und hab Erbarmen mit mir.“
 
Gerhard Schirra
Autor: Die Bibelfälscher und die historische Wahrheit <<


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