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Die Glaubensbekenntnisse im Vergleich

von der AcaM bis zur NAK

 

Allgemeine christliche apostolische Mission (1866)

Quelle: Statuten der Allgemeinen christlichen apostolischen Mission, Hamburg und Berlin, 1866, vgl. A. Schröter, Die Katholisch-aposolischen Gemeinden in Deutschland und der "Fall Geyer", Marburg, 1988, S. 331

1. Glaubens=Bekenntniß

Als Glaubens=Bekenntniß hält diese allgemeine, christlich, apostolische Gemeinschaft zunächst an dem geschriebenen Worte Gottes in den canonischen Büchern der ganzen Bibel, alten und neuen Testaments, und zwar in entschieden positiver Weise; sodann aber bekennt sie sich ebenso positiv zu den drei älteren Glaubens=Bekenntnissen der allgemeinen christlichen Kirche: dem alten apostolischen, dem nicänischen und dem sog. athanasianischen Symbolum.

 

Neuapostolische Gemeinde (1908)

Quelle: Anhang der ersten "Allgemeinen Hausregeln"

  1. Ich glaube an Gott den Vater, Allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erde.
  2. Ich glaube an Jesum Christum, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist vom heiligen Geiste, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Ponteio Pilato, gekreuzigt, gestorben und begraben, niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage wieder auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur rechten Hand Gottes, des Allmächtigen Vaters, von dannen er wiederkommen (kommen)1) wird zu richten die Lebenden (Lebendigen)1)und die Toten.
  3. Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige apostolische Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben.
  4. Ich glaube, daß der Herr Jesus seine Kirche durch lebende Apostel regiert bis zu seinem Wiederkommen, und daß er sie in die Welt gesandt hat und noch sendet, gleich wie er von Vater in die Welt gesandt ist, damit sie lehren und taufen sollen in seinem Namen und Auftrag, alle Völker der Erde.
  5. Ich glauben, daß sämtliche Ämter in der Kirche Christi nur allein von lebenden Aposteln erwählt und in ihr Amt eingesetzt werden, und daß sämtliche Gaben und Kräfte der Kirche aus dem Apostelamte Christi hervorgehen müssen, wodurch dann die Gemeinde ausgerüstet ein lesbarer Brief Christi werden soll.
  6. Ich glaube, daß der Mensch durch die Heilige ("Heilige" fehlt)1) Taufe das Kaufzeichen des Lammes empfängt und daß sie das Bad der Wiedergeburt ist, wodurch der Mensch als Glied dem Leibe Christi einverleibt wird, sie ist auch der Bund eines guten Gewissens mit Gott.
  7. Ich glaube, daß das Heilige Abendmahl zum Gedächtnis an das einmal gebrachte, vollgültige Opfer des bitteren Leidens und Sterbens Jesu Christi, wie von ihm selbst eingesetzt, mit ungesäuertem Brot und mit Wein gefeiert, und beides von einem priesterlichen Amte der Kirche gesegnet und gespendet werden muß.
  8. Ich glaube, daß die getauften Gläubigen nur durch Handauflegung eines lebenden Apostels mit dem Heiligen Geiste versiegelt werden müssen zur Erlangung der Erstlingsschaft, und daß durch die Versiegelung die empfangenen Gaben lebendig gemacht werden.
  9. Ich glaube, daß der Herr Jesus wiederkommen wird, so gewiß wie er gen Himmel gefahren ist, und daß seinem glorreichen Erscheinen die Erstlinge aus den Toten und Lebenden (Lebendigen)1), die auf sein Kommen gehofft haben, verwandelt und mit ihm vereinigt werden, daß diese seine Erstlinge mit ihm als Könige und Priester herrschen sollen im Reiche des Friedens, ferner, daß Jesus Christus am Ende der Zeit mit seinen Heiligen erscheinen wird zum jüngsten Gericht, wo alle noch Lebenden samt (übrigen)1) (den) Toten ihr Urteil empfangen, wie sie gehandelt haben bei Leibes Leben, es sei gut oder böse.
  10. Ich glaube, daß die Obrigkeit Gottes Dienerin ist uns zugute, und wer der Obrigkeit widerstrebt, der widerstrebt Gottes Ordnung, weil sie von Gott verordnet ist. 2) Amen

1) Abweichender Text im Bekenntnis dargestellt von Salus (Eberhardt Emil Schmidt) einem Mitglied der Neuapostolischen Gemeinde in: Alte und Neue Wege oder Streifzüge durch die geistig kirchlichen Fürstentümer und Gewalten der Vergangenheit und Gegenwart, Leipzig, 1913

2) Der zehnte Glaubensartikel wurde während der Zeit der Waimarer Republik aus dem Bekenntnis entfernt (er fehlt in den Satzungen der Apostolischen Gemeinde... von 1922) und 1932 wieder aufgenommen.

Neuapostolische Kirche (1971)

Quelle: Fragen und Antworten über den Neuapostolischen Glauben, J. G. Bischoff , Frankfurt a.M., 1971, Frage 299

299. Wie lautet das Neuapostolische Glaubensbekenntnis?

Der 1. Glaubensartikel: Ich glaube an Gott den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden.

Der 2. Glaubensartikel: Ich glaube an Jesum Christum, Gottes eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist von dem Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben, begraben, eingegangen in das Reich der Entschlafenen, auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er wiederkommen wird.

Der 3. Glaubensartikel: Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige Apostolische Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und ein ewiges Leben.

Der 4. Glaubensartikel: Ich glaube, daß der Herr Jesus seine Kirche durch lebende Apostel regiert bis zu seinem Wiederkommen, daß er seine Apostel gesandt hat und noch sendet mit dem Auftrag, zu lehren, in seinem Namen Sünden zu vergeben und mit Wasser und dem Heiligen Geist zu taufen.

Der 5. Glaubensartikel: Ich glaube, daß sämtliche Ämter in der Kirche Christi nur von Aposteln erwählt und in ihr Amt eingesetzt werden und daß aus dem Apostelamt Christi sämtliche Gaben und Kräfte hervorgehen müssen, auf daß, mit ihnen ausgerüstet, die Gemeinde ein lesbarer Brief Christi werde.

Der 6. Glaubensartikel: Ich glaube, daß die heilige Taufe mit Wasser ein Bestandteil der Wiedergeburt ist und der Täufling dadurch die Anwartschaft zur Empfangnahme des Heiligen Geistes erlangt. Sie ist ferner der Bund eines guten Gewissens mit Gott.

Der 7. Glaubensartikel: Ich glaube, daß das heilige Abendmahl zum Gedächtnis an das einmal gebrachte, vollgültige Opfer, des bitteren Leidens und Sterbens Christi, vom Herrn selbst eingesetzt ist. Der würdige Genuß des heiligen Abendmahls verbürgt uns die Lebensgemeinschaft mit Christo Jesu, unserem Herrn. Es wird mit ungesäuertem Brot und Wein gefeiert; beides muß von einem priesterlichen Amt der Kirche gesegnet und gespendet werden.

Der 8. Glaubensartikel: lch glaube, daß die mit Wasser Getauften durch einen Apostel zur Erlangung der Erstlingschaft den Heiligen Geste empfangen müssen, wodurch sie als Glieder dem Leibe Christi eingefügt werden.

Der 9. Glaubensartikel: Ich glaube, daß der Herr Jesus so gewiß wiederkommen wird, wie er gen Himmel gefahren ist, und die Erstlinge aus den Toten und Lebenden, die auf sein Kommen hofften und zubereitet wurden, verwandelt und zu sich nimmt, daß er nach der Hochzeit im Himmel mit diesen seinen Erstlingen auf die Erde zurückkommt, sein Friedensreich aufrichtet und sie mit ihm als Könige und Priester regieren. Am Abschluß des Friedensreiches wird er das Endgericht halten, wo alle noch Lebenden samt den Toten ihr Urteil empfangen, wie sie gehandelt haben bei Leibesleben, es sei gut oder böse.

Der 10. Glaubensartikel: Ich glaube, daß die Obrigkeit Gottes Dienerin ist uns zugute, und wer der Obrigkeit widerstrebt, der widerstrebt Gottes Ordnung, weil sie von Gott verordnet ist.

 

Neuapostolische Kirche (1991)

Quelle: Fragen und Antworten über den Neuapostolischen Glauben, Neuapostolische Kirche International, Zürich, 1972, Frage 231

231. Wie lautet das Neuapostolische Glaubensbekenntnis?

Der 1. Glaubensartikel: Ich glaube an Gott den Vater, den allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden.

Der 2. Glaubensartikel: Ich glaube an Jesum Christum, Gottes eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist von dem Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben, begraben, eingegangen in das Reich der Entschlafenen, auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er wiederkommen wird.

Der 3. Glaubensartikel: Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige Apostolische Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und ein ewiges Leben.

Der 4. Glaubensartikel: Ich glaube, daß der Herr Jesus seine Kirche durch lebende Apostel regiert bis zu seinem Wiederkommen, daß er seine Apostel gesandt hat und noch sendet mit dem Auftrag, zu lehren, in seinem Namen Sünden zu vergeben und mit Wasser und dem Heiligen Geist zu taufen.

Der 5. Glaubensartikel: Ich glaube, daß sämtliche Ämter in der Kirche Christi nur von Aposteln erwählt und in ihr Amt eingesetzt werden und daß aus dem Apostelamt Christi sämtliche Gaben und Kräfte hervorgehen müssen, auf daß, mit ihnen ausgerüstet, die Gemeinde ein lesbarer Brief Christi werde.

Der 6. Glaubensartikel: Ich glaube, daß die heilige Taufe mit Wasser ein Bestandteil der Wiedergeburt ist und der Täufling dadurch die Anwartschaft zur Empfangnahme des Heiligen Geistes erlangt. Sie ist ferner der Bund eines guten Gewissens mit Gott.

Der 7. Glaubensartikel: Ich glaube, daß das heilige Abendmahl zum Gedächtnis an das einmal gebrachte, vollgültige Opfer, des bitteren Leidens und Sterbens Christi, vom Herrn selbst eingesetzt ist. Der würdige Genuß des heiligen Abendmahls verbürgt uns die Lebensgemeinschaft mit Christo Jesu, unserem Herrn. Es wird mit ungesäuertem Brot und Wein gefeiert; beides muß von einem priesterlichen Amt der Kirche gesegnet und gespendet werden.

Der 8. Glaubensartikel: Ich glaube, daß die mit Wasser Getauften durch einen Apostel zur Erlangung der Erstlingschaft den Heiligen Geist empfangen müssen, wodurch sie als Glieder dem Leibe Christi eingefügt werden.

Der 9. Glaubensartikel: Ich glaube, daß der Herr Jesus so gewiß wiederkommen wird, wie er gen Himmel gefahren ist, und die Toten in Christo sowie die lebenden Brautseelen, die aufsein Kommen hofften und zubereitet wurden, verwandelt und zu sich nimmt, daß er nach der Hochzeit im Himmel mit diesen auf die Erde zurückkommt, sein Friedensreich aufrichtet und sie mit ihm als Könige und Priester regieren. Nach Abschluß des Friedensreiches wird er das Endgericht halten, wo alle Seelen, die nicht an der Ersten Auferstehung teilhatten, ihr Teil empfangen, wie sie gehandelt haben, es sei gut oder böse.

Der 10. Glaubensartikel: ich glaube, daß ich der weltlichen Obrigkeit zum Gehorsam verpflichtet bin, soweit nicht göttliche Gesetze dem entgegenstehen.

 

Neuapostolische Kirche (seit 2010)

1. Glaubensartikel
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

2. Glaubensartikel
Ich glaube an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der empfangen ist durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben, begraben, eingegangen in das Reich des Todes, am dritten Tag auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er wiederkommen.

3. Glaubensartikel
Ich glaube an den Heiligen Geist, die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

4. Glaubensartikel
Ich glaube, dass der Herr Jesus seine Kirche regiert und dazu seine Apostel gesandt hat und noch sendet bis zu seinem Wiederkommen mit dem Auftrag zu lehren, in seinem Namen Sünden zu vergeben und mit Wasser und Heiligem Geist zu taufen.

5. Glaubensartikel
Ich glaube, dass die von Gott für ein Amt Ausersehenen nur von Aposteln eingesetzt werden, und dass aus dem Apostelamt Vollmacht, Segnung und Heiligung zu ihrem Dienst hervorgehen.

6. Glaubensartikel
Ich glaube, dass die Heilige Taufe mit Wasser der erste Schritt zur Erneuerung des Menschen im Heiligen Geist ist und dass dadurch der Täufling aufgenommen wird in die Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben und ihn als ihren Herrn bekennen.

7. Glaubensartikel
Ich glaube, dass das Heilige Abendmahl zum Gedächtnis an das einmal gebrachte, vollgültige Opfer, an das bittere Leiden und Sterben Christi vom Herrn selbst eingesetzt ist. Der würdige Genuss des Heiligen Abendmahls verbürgt uns die Lebensgemeinschaft mit Christus Jesus, unserm Herrn. Es wird mit ungesäuertem Brot und Wein gefeiert; beides muss von einem vom Apostel bevollmächtigten Amtsträger ausgesondert und gespendet werden.

8. Glaubensartikel
Ich glaube, dass die mit Wasser Getauften durch einen Apostel die Gabe des Heiligen Geistes empfangen müssen, um die Gotteskindschaft und die Voraussetzungen zur Erstlingsschaft zu erlangen.

9. Glaubensartikel
Ich glaube, dass der Herr Jesus so gewiss wiederkommen wird, wie er gen Himmel gefahren ist, und die Erstlinge aus den Toten und Lebenden, die auf sein Kommen hofften und zubereitet wurden, zu sich nimmt; dass er nach der Hochzeit im Himmel mit diesen auf die Erde zurückkommt, sein Friedensreich aufrichtet und sie mit ihm als königliche Priesterschaft regieren. Nach Abschluss des Friedensreiches wird er das Endgericht halten. Dann wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen und bei seinem Volk wohnen.

10. Glaubensartikel
Ich glaube, dass ich der weltlichen Obrigkeit zum Gehorsam verpflichtet bin, soweit nicht göttliche Gesetze dem entgegenstehen.

 

Die apostolische Sendungskirche

Aus der Broschüre: "DIE APOSTOLISCHE SENDUNGSKIRCHE LEHRT"

Quelle: http://home.wxs.nl/~hazk/homepage.htm, Hompage der Apostolischen Sendungskirche,
Mai 2000

  1. Es gibt einen dreieinigen Gott, Gott den Vater, Gott den Sohn und Gott den Heiligen Geist (5 Mose 6:4 und 5; Markus 12:29 und 30: Johannes 1:1-3: Johannes 14:16 und 17. 1 Johannes 5:7.)

  2. Die Bibel ist Gottes Wort Sie ist unter Leitung des Heiligen Geistes von Menschen niedergeschrieben worden. (Johannes 7:38; 2 Timotheus 316 und 17)

  3. Alle Menschen sind wegen des Sündenfalls von Adam und Eva unter die Macht der Sünde geraten und stehen deshalb unter Gottes Zorn und Ungnade. (Römer 3:10-19: Römer 5:12.)

  4. Der Mensch kann nur durch und in Jesus Christus selig werden. (Apostelgeschichte 4:12: Römer 5:6: Römer 6:23)

  5. Jesus ist ohne Erbsünde auf die Erde gekommen, um die Menschen aus Gottes Ungnade und Zorn zu erlösen. Er hat gelitten und ist am Kreuz gestorben, er wurde begraben und ist am dritten Tage auferstanden, aufgefahren gen Himmel, wo er bei Gott Fürsprecher der Menschen ist (Markus 16:9: Johannes 3:16: Römer 5:6-10 und 15-19: Hebräer 9:11-14.)

  6. Gott - Vater und Gott - Sohn haben am ersten Pfingsttag nach Jesu Himmelfahrt den Heiligen Geist vom Himmel herabgesandt, damit er die Gemeinde in alle Wahrheit leiten, in den Christen wohnen und bei ihnen bis an der Welt Ende bleiben solle. (Johannes 14:16 und 17. Apostelgeschichte 2:1-4.)

  7. Jesus Christus hat die Gemeinde gegründet Er ist das lebendige und regierende Oberhaupt seiner Kirche. Er hat ihr die Sakramente, Gebote, Ordnungen, Ämter und Gaben gegeben, die bis zum Ende dieser Welt bleiben sollen. ( Markus 16:16: Johannes 3:5: Johannes 6:53: Apostelgeschichte 1 1 und 2)

  8. Christus hat uns drei Sakramente gegeben:

    A: DIE HEILIGE WASSERTAUFE;
    Durch sie werden die Erb- und die eigenen Sünden abgewaschen und der Same der Wiedergeburt - der Anfang eines neuen Lebens - in die Gläubigen gelegt. (Johannes 3:3-6: Apostelgeschichte 22:16: Titus3:4-7)

    B: DAS HEILIGE MAHL;
    Es solI bis zu seiner Wiederkunft so gefeiert werden, wie es Jesus selbst getan hat, mit dem Brot und dem Kelch mit Wein. Die gläubigen und getauften Kinder Gottes sollen würdig und mit Ehrfurcht, sowie mit reinen Herzen zu dem Tisch des Herrn treten. (Matthaus 26:26-28; 1 Korinther 10 16 und 17, 1 Korinther 11:23-30)

    C: DIE TAUFE MIT DEM HEILIGEN GEIST UND MIT FEUER
    Sie kann nur von einem Apostel durch Gebet und Handauflegung vollzogen werden, den der Herr selbst zu diesem Amt berufen hat. Nur so können die gläubigen und getauften Christen den Heiligen Geist innewohnend empfangen. (Apostelgeschichte 8:14-17; Apostelgeschichte 19:1-7)

  9. Dieser Geist ist eine Gabe Gottes Er ist Versiegelung und Pfand für das kommende Erbe. (Apostelgeschichte 1 5; 2 Korinther 1: 21 und 22: Epheser 1:13 und 14)

  10. Christus hat seiner Kirche Apostel, Propheten, Evangelisten und Hirten als Diener verordnet. Sie sind Amtsträger. Bis zu seiner Wiederkunft solI es diese vier Ämter in seiner Gemeinde geben. (Epheser 4:11-16)

  11. Diese Ämter dürfen nur solche Personen ausüben, die der Herr durch den Heiligen Geist - d.h. durch den Mund der Propheten - namentlich berufen hat. (Apostelgeschichte 13:1-4: Apostelgeschichte 20 28: 1 Timotheus 1:18)

  12. Der Herr führt auch heute wieder seine Gemeinde durch den Heiligen Geist Derselbe spricht in der Gemeinde in Form von Weissagungen und offenbart sich durch die Gaben des Geistes wie in der Urgemeinde. (1 Korinther 12:1-11)

    Diese Gaben hätten nach des Herrn Vorsatz immer in der Kirche bleiben sollen. (Johannes 1416:Johannes 16:12-15: 1 Korinther 1:4-8)

  13. Es gibt eine erste und eine zweite Auferstehung. Bei der ersten Auferstehung werden nur die auferweckt werden, die alle Sakramente empfangen haben und die der Herr dafür für würdig erachtet. (Lukas 21:36: Offenbarung 7:3 und 4; Offenbarung 14:1-5: Offenbarung 20:4-6)

    Die auf der Erde Lebenden, d. h. die, die des Herrn Gebote und Ordnungen gehalten haben, sowie die, die dem Herrn treu geblieben sind, werden lebendig verwandelt und mit den auferweckten Toten dem Herrn In die Luft entgegen gerückt werden. (1 Korinther 15:50-52; 1Thessalonicher 4:15-17)

  14. Des Herrn Wiederkunft steht kurz bevor. Er wird so wiederkommen, wie lhn seine Apostel haben gen Himmel fahren sehen. (Apostelgeschichte 1:11)

MARAN - ATHA! DER HERR KOMMT!

 

Vereinigung Apostolischer Gemeinden Europa

Quelle: Vereinigung Apostolischer Christen Schweiz, 09.01.1999

Bekenntnis

D a s   G l a u b e n s b e k e n n t n i s
d e r   V e r e i n i g u n g   A p o s t o l i s c h e r   G e m e i n d e n   E u r o p a

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er wiederkommen.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige apostolische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Ich glaube, daß Jesus Christus das Haupt seiner Kirche ist, die er durch den heiligen Geist regiert und versorgt, und daß er dazu Apostel gesandt hat und noch sendet.

Ich glaube an die vom Sohne Gottes gestifteten Gnadenmittel in Taufe, Abendmahl und Versiegelung. Ihr gläubiges Ergreifen bewirkt die Wiedergeburt und befähigt zu einem verantwortungsbewußten, geheiligten Leben, das bis zur Erstlingsschaft und zum königlichen Priestertum in Jesus Christus hinanführt.

Ich glaube, daß sich Jesus Christus bei seiner Wiederkunft mit seinen Erstlingen vereinigen wird. Mit ihnen wird er im Reiche des Friedens regieren und am Ende der Zeit zum Jüngsten Gericht erscheinen und alle übrigen Menschen nach ihren Werken richten. Nachdem Jesus Christus alles untertan sein wird, schafft Gott der Vater einen neuen Himmel und eine neue Erde, darin er sein wird alles in allen.

 

Das apostolische Glaubensbekenntnis

Das Glaubensbekenntnis der westlichen Christenheit!

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland, 1997

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Amen.

 

Das athanasianische Bekenntnis

Antiphon. Ehre sei dir, wesensgleiche Dreifaltigkeit, eine Gottheit, vor aller Zeit, so auch jetzt und in Ewigkeit. (In der österlichen Zeit: Alleluja.)
Wer da selig werden will, der muß vor allem den katholischen Glauben festhalten.
Wer diesen nicht in seinem ganzen Umfang und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verlorengehen.
Dies ist aber der katholische Glaube: Wir verehren den Einen Gott in der Dreifaltigkeit und die Dreifaltigkeit in der Einheit.
Ohne Vermengung der Personen und ohne Trennung der Wesenheit.
Eine andere nämlich ist die Person des Vaters, eine andere die des Sohnes, eine andere die des Heiligen Geistes.
Aber Vater und Sohn und Heiliger Geist haben nur Eine Gottheit, gleiche Herrlichkeit, gleich ewige Majestät.
Wie der Vater, so der Sohn, so der Heilige Geist.
Unerschaffen ist der Vater, unerschaffen der Sohn, unerschaffen der Heilige Geist.
Unermeßlich ist der Vater, unermeßlich der Sohn, unermeßlich der Heilige Geist.
Ewig ist der Vater, ewig der Sohn, ewig der Heilige Geist.
Und doch sind es nicht drei Ewige, sondern Ein Ewiger.
Wie auch nicht drei Unerschaffene und nicht drei Unermeßliche, sondern Ein Unerschaffener und Ein Unermeßlicher.
Ebenso ist allmächtig der Vater, allmächtig der Sohn, allmächtig der Heilige Geist.
Und doch sind es nicht drei Allmächtige, sondern Ein Allmächtiger.
So ist der Vater Gott, der Sohn Gott, der Heilige Geist Gott.
Und doch sind es nicht drei Götter, sondern es ist nur Ein Gott.
So ist der Vater Herr, der Sohn Herr, der Heilige Geist Herr.
Und doch sind es nicht drei Herren, sondern es ist nur Ein Herr.
Denn wie wir nach der christlichen Wahrheit jede Person einzeln als Gott und Herrn bekennen, so verbietet uns doch auch der katholische Glaube, drei Götter oder Herren anzunehmen.
Der Vater ist von niemand gemacht, noch geschaffen, noch gezeugt.
Der Sohn ist vom Vater allein, nicht gemacht, noch geschaffen, sondern gezeugt.
Der Heilige Geist ist vom Vater und vom Sohn, nicht gemacht, noch geschaffen, noch gezeugt, sondern hervorgehend.
Es ist also Ein Vater, nicht drei Väter; Ein Sohn, nicht drei Söhne; Ein Heiliger Geist, nicht drei Heilige Geister.
Und in dieser Dreieinigkeit ist nichts früher oder später, nichts größer oder kleiner, sondern alle drei Personen sind sich gleich ewig und gleich groß.
So daß in allem, wie bereits vorhin gesagt wurde, sowohl die Einheit in der Dreifaltigkeit als auch die Dreifaltigkeit in der Einheit zu verehren ist.
Wer daher selig werden will, muß dies von der Heiligsten Dreifaltigkeit glauben.
Aber zum ewigen Heil ist es ferner notwendig, treu auch an die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus zu glauben.
Das ist nun der rechte Glaube: wir müssen glauben und bekennen, daß unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, Gott und Mensch ist.
Gott ist er aus der Wesenheit des Vaters von Ewigkeit gezeugt, und Mensch ist er aus der Wesenheit der Mutter in der Zeit geboren.
Vollkommener Gott, vollkommener Mensch, bestehend aus einer vernunftbegabten Seele und einem menschlichen Leibe.
Dem Vater gleich der Gottheit nach, geringer als der Vater der Menschheit nach.
Dem Vater gleich der Gottheit nach, geringer als der Vater der Menschheit nach.
Einer aber, nicht als ob die Gottheit in Fleisch verwandelt worden wäre, sondern weil Gott die Menschheit angenommen hat.
Einer ganz und gar, nicht durch Vermengung der Wesenheit, sondern durch die Einheit der Person.
Denn wie die vernunftbegabte Seele und der Leib nur einen Menschen ausmachen, so ist auch Gott und Mensch nur Ein Christus.
Er hat gelitten um unseres Heiles willen und ist abgestiegen zur Unterwelt, am dritten Tage aber ist er auferstanden von den Toten.
Aufgefahren in den Himmel, sitzt er zur Rechten Gottes des allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen, zu richten die Lebendigen und die Toten.
Bei seiner Ankunft werden alle Menschen mit ihren Leibern auferstehen und Rechenschaft ablegen über ihre eigenen Handlungen.
Und die, welche Gutes getan haben, werden eingehen zum ewigen Leben, die aber Böses getan haben, ins ewige Feuer.
Das ist der katholische Glaube. Wer ihn nicht treu und fest umfaßt, kann nicht selig werden.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.

Amen.

 

Das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel

Das Glaubensbekenntnis des Konzils von Nizäa-Konstantinopel, 381

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland, 1997

Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, und die eine, heilige, christliche und apostolische Kirche. Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt.

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