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Zitatensammlung

Bemerkenswerte Aussagen aus Historie und Gegenwart der NAK

 

Kontrolle der Mitglieder

"In dem Bezirk soll nach Möglichkeit jede Familie in vier bis sechs Wochen einmal besucht werden. Die Priester berichten alsdann dem Vorsteher über ihre Tätigkeit, also über alles, was sie gewirkt und gefunden haben, sei es nun Günstiges oder Ungünstiges, damit der Vorsteher bei seinen Besuchen wiederum weiss, wo und wie er zu arbeiten hat."

Primärquelle: Apostelkollegium der Neuapostolischen Kirche (Hg.): Richtlinien für die Amtsträger der Neuapostolischen Kirche, Ausgabe 1963; Verlag und Druck: Friedrich Bischoff, Frankfurt am Main. Sekundärquelle: Sylvia Kranefeld: Sekten - Aufklärung statt Therapie, The World of Books, 1994, S. 11    

"In der Regel macht man die Besuche unangemeldet. Man sieht und erfährt dann manches, was auf den inneren Zustand der Geschwister und auch auf die äussere Ordnung in der Familie einen Schluss ziehen lässt."

Primärquelle: Apostelkollegium der Neuapostolischen Kirche (Hg.): Richtlinien für die Amtsträger der Neuapostolischen Kirche, Ausgabe 1963; Verlag und Druck: Friedrich Bischoff, Frankfurt am Main., S. 66 Sekundärquelle: Sylvia Kranefeld: Sekten - Aufklärung statt Therapie, The World of Books, 1994, S. 11    

"Es muss aber von vornherein im Auge behalten werden, dass die Familienbesuche keine Freundschaftsbesuche sind, sondern dass sie ausschliesslich dazu dienen, näher an die Seelen heranzukommen, ihr Vertrauen zu gewinnen und zu erhalten und dann seelsorgerisch auf sie einzuwirken."

Primärquelle: Apostelkollegium der Neuapostolischen Kirche (Hg.): Richtlinien für die Amtsträger der Neuapostolischen Kirche, Ausgabe 1963; Verlag und Druck: Friedrich Bischoff, Frankfurt am Main. S.63 Sekundärquelle: Sylvia Kranefeld: Sekten - Aufklärung statt Therapie, The World of Books, 1994, S. 12

Exklusivität Apostelamt / Stammapostelamt

„Das Apostelamt ist der Menschheit von Christo zur Durchführung des göttlichen Erlösungsplanes gegeben worden.“

Primärquelle: Hg. Neuapostolische Kirche – Internationaler Apostelbund, Göttliche Verheißungen und ihre Erfüllung, Zürich/Frankfurt/M. 1983, S. 22.

„Die mit der Führung des Erlösungswerkes auf Erden von Christo beauftragten Boten, der Stammapostel und die Apostel, haben zu ihrer Aufgabe das aus dem Heiligen Geist kommende Amtsvermögen empfangen. Mit diesen Gaben sind sie befähigt, die Absichten Gottes zu verstehen, sie den Gläubigen mitzuteilen und die ihnen Nachfolgenden dem göttlichen Willen entsprechend an das Ziel des Glaubens zu führen."

Primärquelle: Neuapostolische Kirche International, Fragen und Antworten über den neuapostolischen Glauben - Frage 5, Zürich, 1990, S. 11.

„Ich gebe aber zu, daß wir früher das Apostelamt zu sehr in den Mittelpunkt gerückt haben, um uns von anderen Kirchen abzugrenzen. Vielleicht ist Jesus Christus bei uns dadurch manchmal in die Ecke gedrängt worden."

Primärquelle:Stap. Wilhelm Leber, ideaSpektrum Nr. 25/2006, Interview mit dem Stammapostel - „Von anderen Kirchen können wir viel lernen“, Wetzlar, 21. Juni 2006

„Der Stammapostel ist grundsätzlich auf Lebenszeit ordiniert und eingesetzt. Die Bezirksapostel und die Apostel werden durch den Stammapostel ordiniert und in ihr Amt eingewiesen. Ohne ausdrückliche Genehmigung des Stammapostels kann kein Apostel ordiniert werden."

Primärquelle: Neuapostolische Kirche Internationaler Apostelbund Sitz Zürich – Statuten 1977
Sekundärquelle: Sylvia Kranefeld, Sekten - Aufklärung statt Therapie, S. 9

„Stellt Euch nur einmal vor, der Herr hätte seinen Kindern keinen Stammapostel und keinen Apostel gegeben! Dann gäbe es auf der ganzen Erde kein einziges Gotteskind. Niemand könnte den Willen Gottes erfahren. Niemandem könnten die Sünden vergeben werden.„

Primärquelle: Unsere Kinder, August 1990
Sekundärquelle: Sylvia Kranefeld: Sekten - Aufklärung statt Therapie, The World of Books, 1994, S. 85

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